27.10.2019

Fazit

Nachdem wir dann auch den letzten Hafen Malaga erreichten und den letzten Seetag hinter uns brachten, kamen wir endlich in Malle an. Malaga war eigentlich noch ganz nett, denn es war warm und wir genossen ein leckeres Malaga Eis, ein kleiner Stadtbummel, natürlich einen Besuch in der Kathedrale, der „Einarmigen“ (weil nur einen Kirchturm hat, der zweite wurde nie vollendet) und die neu gestaltete, ewig lange Hafenpromenade, wo auch ein Hard Rock Cafe war! War jedenfalls nochmal sehr entspannend. Am letzten Seetag gab es noch eine kleine Aufregung, als die Meldung kam: Mann über Bord! Ein lebloser Körper wurde geborgen, und anschließend sämtliche Passagiere und die Crew gemustert, also durchgezählt. War keiner von uns. Mein Fazit jedenfalls: die Prima ist ein prima Familienschiff. Es ist groß und bietet jede Menge Unterhaltung und Abwechslung. Für Paare ohne Kinder ist es irgendwie zu groß, und wer die Ruhe des Meeres sucht ist mit den kleinen Schiffen ohnehin besser bedient. Vielleicht lag es auch daran, dass wir ausgerechnet in den Ferien gefahren sind. Da haben wir nicht aufgepasst. 1000 Kinder an Bord! Das passiert uns sicher nicht wieder. Das Wetter hätte besser sein können, aber wir haben viel gesehen. Und ich habe viele, viele Kollegen getroffen. Sevilla und Santiago würde ich gerne noch mal besuchen. Und es gibt noch mehr interessante Städte in Spanien. Ein erweiterter Städtetrip mit Madrid und Toledo oder Cordoba wäre sicher interessant…

AIDAprima
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22.10.2019

Sevilla

Von Cadiz aus ging es heute auf eigene Faust nach Sevilla. Allerdings mit einem Aida Ausflug. Die Stadt ist dann doch etwas zu weit weg, um völlig allein dorthin zu fahren. 1,5 Stunden dauerte allein die Busfahrt. Immerhin hatten wir heute entgegen der Voraussagen wieder gutes Wetter mit Sonne und ohne Regen. Wir kamen ziemlich gut in das Zentrum unweit der Kathedrale, wo wir als erstes hingingen. Und diese Kathedrale ist wirklich atemberaubend! Sie ist riesig, mit dutzenden Altären, etlichen bunten Fenstern, dem Sarg von Christoph Kolumbus und dem größten goldenen Altar der Welt. Kolumbus Grabmal hatte ich allerdings bereits in Santo Domingo besucht. Es heißt, das seine Gebeine hierher überführt wurden. Wo auch immer er nun liegt, ich war da. Und der Hochaltar ist mit 20 Metern Höhe (?) komplett aus geraubtem Gold der Inkas und Azteken erbaut worden. Prächtig ist er ja, doch zu welchem Preis? Zum Glück konnten wir uns viel Zeit lassen und die Kirche ausgiebig bewundern. Dann ging es noch auf einen kleinen Spaziergang durch die Stadt an der Stierkampf Arena vorbei, an der Uni vorbei, am goldenen Turm und zur Placa Espania. Dies ist ein riesiger Platz, der allen Provinzen Spaniens gewidmet ist und wirklich pompös und prächtig aussieht. Achja, und im Hard Rock Cafe waren wir auch. Jetzt sind wir müde und kaputt und freuen uns auf unser Schiff und das Dinner!

Placa Espania in Sevilla
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21.10.2019

Lissabon

Endlich einmal schönes Wetter! Es war heute mit etwa 25°C fast richtig warm, und es hat nicht geregnet. In Lissabon war ich ja schon einige Male, doch konnte ich heute doch wieder etwas Neues entdecken. Diesmal hatte ich auch mehr Zeit als sonst. Normalerweise habe ich nur wenig Zeit, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Doch heute schafften wir es, zum Wahrzeichen, dem Torre de Belem, einem Wachturm aus längst vergangenen Zeiten am Stadtrand von Lissabon am Tejo gelegen, zu sehen. Auch er gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und zwar zurecht. Er sieht wirklich sehr schön aus mit vielen Verzierungen und seinen Zinnen. Allerdings ist er  nicht wirklich groß. Direkt daneben, nur wenige 100 Meter weiter steht das Seefahrerdenkmal, ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt. Nachdem wir beides ausgiebig fotografiert hatten, machten wir noch einen Bummel durch die Stadt, wo ich meinen Eltern Lissabon noch einmal zeigte. Ihr letzter Besuch liegt nämlich schon fast 20 Jahre zurück. Am späten Nachmittag schauten wir noch das Auslaufen von der Seeseite aus, was ich so auch noch nicht gesehen habe. Der zentrale Praca do Comercio, der ehemalige Handelsplatz, sieht von weitem ein wenig aus wie der Marcusplatz in Venedig. Also alles in allem, es war ein schöner entspannter Tag!

Torr de Belem in Lissabon
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20.10.2019

Seetag auf dem Weg nach Lissabon

Immer noch leichter Seegang, immerhin wird es wärmer. In Santiago de Compostella hatten wir leider wirklich Pech. Die Kathedrale wird derzeit renoviert, sodass der Innenraum kaum noch zu erkennen ist. Gerüste und Planen verdecken die Hälfte des Kirchenschiffs und sämtliche Altäre und verändern so den Raum komplett. Wenigstens konnten wir das silberne Grab des heiligen Jakobs sehen. Von außen allerdings konnten wir sowohl die Kirche selbst als auch die umliegenden Gebäude bewundern. Allerdings hat es auch geregnet, also war der Spaziergang nicht wirklich erbaulich. Die historische Universitätsbibliothek wollten wir auch anschauen, doch auch die hatte geschlossen. Also auch Pech gehabt.

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19.10.2019 um 12:0 uhr

A Coruna / Santiago de Compostella, Spanien

Letzte Nacht ging es durch die Biscaya, wo es tatsächlich etwas geschaukelt hat. Eigentlich fing es schon nach der Ausfahrt von Southampton an, also auch den gesamten Ärmelkanal entlang. Wind bis 50 Knoten mit einer Wellenhöhe von etwa 6 Metern. Auch auf dem großen Schiff merkt man es, was ich nicht gedacht hätte. Noch dazu haben wir unsere Kabine auf Deck 12 ganz hinten, da merkt man es sicher nochmal so gut. Also, wie gesagt, wir waren bewegt. Heute früh scheint es sich etwas zu beruhigen und dann geht’s ja nun auch langsam Richtung Wärme, denn heute regnet es wieder. Am Nachmittag geht’s nach Santiago de Compostella, einer der bekanntesten Wallfahrtsstätten des Mittelalters überhaupt in Europa neben Jerusalem und Rom. Also ich bin gespannt und erfülle mir damit mal wieder einen kleinen Wunsch. Und ein neuer Haken auf meiner Liste der UNESCO Weltkulturerbe.

Kathedrale Santiago de Compostella
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17.10.2019

Southampton, England

Noch erleben wir nicht wirklich etwas aufregendes. Bisher kenne ich die Häfen ja auch, und so kann ich nicht viel Neues entdecken. Mir fallen bloß die Veränderungen während der letzten 2 ode 3 Jahre auf. Hier in Southampton zum Beispiel ist das riesige Einkaufszentrum endlich fertig geworden, was offensichtlich sehr zu Lasten der kleinen Läden und Geschäfte in der Stadt geht. Da sind viele verschwunden. Jeder geht in das große Einkaufszentrum, denn hier gibt’s ja auch alles. Bis auf eine genügend große Auswahl an Tee. Da hab ich natürlich nach gesucht. Zwar gibt es Tee, aber nur eine kleine Auswahl, und mit der bin ich nicht so glücklich. Ich kann mich aber auch an keinen anderen Laden hier entsinnen, der Tee hat. Mein Paps dagegen erfüllt sich heute einen kleinen Traum, denn er ist nach Salisbury und Stonehenge. Ich gönn es ihm. Hier dagegen haben wir die Stadt erkundet, viel zu sehen gibt’s ohnehin nicht, also machen wir uns bald wieder auf den Rückweg. Morgen steht Erholung am Seetag auf den Programm, bevor es dann langsam wärmer wird und es vor allem auch nicht mehr regnet!

Tudor House in Southampton
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16.10.2019

 Brügge, Belgien

Da ich hier an Bord diesmal kein Internet gebucht habe, klappt das mit den täglichen Blogs leider nicht so, wie gewohnt. Also kann ich nur schreiben, wenn ich wirklich Zeit und freies WLAN habe.
Heute ging es jedenfalls über rauhes Kopfsteinpflaster und im stetigen Nieselregen durch Brügge. Seit ich zum letzten mal hier war hat sich zumindest die Zufahrt nach Brügge vom Hafen aus extrem verändert. Die Hafenanlage ist komplett modernisiert und ausgebaut. Die Stadt selbst ist natürlich in etwa gleich geblieben. Auch wenn die eine oder andere Strasse gerade zur Baustelle wurde, und ich das eine oder andere Geschäft nicht mehr gefunden habe. Immerhin habe ich belgische Schokolade und mein Paps belgisches Bier probieren können. Diesmal kam ich auch in die Kirche hinein, die ich bei meinem letzten Besuch verpasst habe. Also eigentlich war es schon ein recht netter Ausflug, wenn auch sehr anstrengend. Morgen geht’s nach Southampton in England. Mein Paps fährt nach Stonehege und ich mache mit meiner Mom einen Stadtbummel durch Southampton. Diesmal ganz entspannt. Hoffentlich macht das Wetter mit!

Brügge
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14.10.2019 um 13:00 uhr

Oslo

Nochmal fix ein Update von unserem ersten Hafen. Wir sind in Oslo und machen gerade einen Stadtbummel. Die neue Oper und den Dom haben wir schon angesehen. Jetzt gehts noch zum Schloss und dann vielleicht noch zum Hard Rock Cafe. Es ist leider ziemlich bewölkt und kühl, aber ab heute Nachmittag fahren wir nur noch in den Süden und dann wird es mit jedem Tag wärmer. Oslo ist nach wie vor eine tolle, aber auch teure Stadt. Also versuchen wir möglichst viel selbst zu machen, auf eigene Faust und nicht zu viel Geld zu verschwenden. Aber die meisten Häfen, auch Oslo, kenn ich ja schon, sodass mir das nicht schwer fällt. An Bord aber schlagen wir uns die Bäuche voll, denn es ist wirklich sehr lecker. Und ich habe schon so viele Kollegen getroffen, dass ich unmöglich inkognito über das Schiff gehen kann. Einerseits zwar nett, wenn man einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, andererseits kann es aber auch nervig sein. Aber auch schön, denn gestern zum Beispiel erlebten wir ein kleines nettes Konzert der Pianistin Sofia, mit der ich bereits schon unterwegs war. War wirklich schön!

Nun geht’s gleich noch weiter durch die Stadt mit zum Schloss. Dann müssen wir auch schon wieder an Bord, denn wir legen zeitig ab. Morgen gibt’s wieder einen Seetag, und unsere Wellness Anwendungen, die wir uns natürlich auch gönnen! Erst danach geht’s weiter….

Rathaus von Oslo

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12.10.2019

Check in Aida Prima

Urlaub auf Aidaprima! Das wollte ich schon längst machen. Bevor mich das Schicksal irgendwann mal auf eines der großen Schiffe verschlägt, wollte ich mir dieses einmal in aller Ruhe in privat anschauen. Und nun habe ich die beste Gelegenheit dazu, denn in diesem Urlaub geht’s von Kiel bis nach Mallorca, einmal rund um Westeuropa herum. Ziemlich viele Seetage, aber auch einige Häfen, wo ich endlich intensivere bzw längere Ausflüge unternehmen kann. Begleitet werde ich von meinen Eltern, denen ich dieses Erlebnis nicht vorenthalten möchte. Und zu zweit oder dritt macht es ohnehin viel mehr Spass.
Also machten wir uns auf und fuhren nach Kiel. Die Organisation der Fahrt hierher verlief perfekt. Wir hatten kaum längeren Aufenthalt und es ging alles recht zügig und reibungslos. Hier angekommen allerdings merkten wir recht schnell, dass dieses Schiff verdammt groß ist. Da hatten wir es noch gar nicht recht gesehen. Eigentlich wollten wir den Bustransfer vom Bahnhof zum Schiff nehmen, doch die Warteschlange war länger als drei Busse lang. Also entschlossen wir uns kurzerhand für ein Taxi, was auch die richtige Entscheidung war, denn dann standen wir noch einmal beim Check in und nochmal am Zoll. Endlich waren wir auf dem Schiff. Es ist groß. Sehr groß. Und viele Gäste schienen, wie wir, etwas überfordert zu sein. Zum Glück kenne ich wenigstens die Basics an Bord, da fiel es mich nicht schwer, mich wenigstens ansatzweise zurecht zu finden. Also alles okay. Erst machten wir einen Erkundungsbummel über die unteren Decks, später über die oberen. Zwischendurch gingen wir ins Steak House zum Dinner. War wirklich gut. Natürlich habe ich auch einige Kollegen wieder getroffen. Das Wiedersehen ist doch stets überraschend. Aber alles in allem war der erste Tag doch ganz okay. Die Wellcome Show haben wir irgendwie verpasst, bzw wir waren am falschen Ort. Im Beach Club war nicht so viel los und der Sekt war wie immer. Gewundert hat mich allerdings, das unter anderem die Werbemusik von einem Sexspielzeug Anbieter, Amorelie, gespielt wurde. Witzig! Aber animierend waren die Gastgeber auch nicht wirklich….

Eröffnungsfeier
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