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14.10.2019 um 13:00 uhr

Oslo

Nochmal fix ein Update von unserem erstem Hafen. Wir sind in Oslo und machen gerade einen Stadtbummel. Die neue Oper und den Dom haben wir schon angesehen. Jetzt gehts boch zum Schloss und dann vielleicht noch zum Hard Rock Cafe. Es ist leider ziemlich bewölk und kühl, aber ab heute Nachmittag fahren wir nur noch in den Süden und dann wird es mit jedem Tag wärmer. Oslo ist nach wie vor eine tolle aber auch teure Stadt. Also versuchen wir möglichst viel selbst zu machen, auf eigene Faust und nicht zu viel Geld zu verschwenden. Aber die meisten Häfen, auch Oslo, kenn ich ja schon, sodass mir das nicht schwer fällt. An Bord aber schlagen wir uns die Bräuche voll, denn es ist wirklich sehr lecker. Und ich habe schon so viele Kollegen getroffen, dass ich unmöglich inkognito über das das Schiff gehen kann. Einerseits zwar nett, wenn man einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, andererseits aber kann es aber auch nervig sein. Aber auch schön, denn gestern zum Beispiel erlebten wir ein kleines nettes Konzert der Pianistin Sofiya, mit der ich bereits schon unterwegs war. War wirklich schön!

Nun geht’s gleich noch weiter durch die Stadt mir zum Schloss. Dann müssen wir auch schon wieder an Bord, denn wir legen zeitig ab. Morgen gibt’s wieder einen Seetag, und unsere Wellness Anwendungen, die wir uns natürlich auch gönnen! Erst danach geht’s weiter….

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12.10.2019

Check in Aida Prima

Urlaub auf Aidaprima! Das wollte ich schon längst machen. Bevor mich das Schicksal irgendwann mal auf eines der großen Schiffe verschlägt, wollte ich mir dieses einmal in aller Ruhe in privat anschauen. Und nun habe ich die beste Gelegenheit dazu, denn in diesem Urlaub geht’s von Kiel bis nach Mallorca, einmal rund um Westeuropa herum. Ziemlich viele Seetage, aber auch einige Häfen, wo ich endlich intensivere bzw längere Ausflüge unternehmen kann. Begleitet werde ich von meinen Eltern, denen ich dieses Erlebnis nicht vorenthalten möchte. Und zu zweit oder dritt macht es ohnehin viel mehr Spass.
Also machten wir uns auf und führen nach Kiel. Die Organisation der Fahrt hierher verlief perfekt. Wir hatten kaum längeren Aufenthalt und es ging alles recht zügig und reibungslos. Hier angekommen allerdings merkten wir recht schnell, dass dieses Schiff verdammt groß ist. Da hatten wir es noch gar nicht recht gesehen. Eigentlich wollten wir den Bustransfer vom Bahnhof zum Schiff nehmen, doch die Warteschlange war länger als drei Busse lang. Also entschlossen wir uns kurzerhand für ein Taxi, was auch die richtige Entscheidung war, denn dann standen wir noch einmal beim Check in und nochmal am Zoll. Endlich waren wir auf dem Schiff. Es ist groß. Sehr groß. Und viele Gäste schienen, wie wir, etwas überfordert zu sein. Zum Glück kenne ich wenigstens die Basics an Bord, da viel es mich nicht schwer, mich wenigstens ansatzweise zurecht zu finden. Also alles okay. Erst machten wir einen Erkundungsbummel über die unteren Decks, später über die oberen. Zwischendurch gingen wir ins Steak House zum Dinner. War wirklich gut. Natürlich habe ich auch einige Kollegen wieder getroffen. Das Wiedersehen ist doch stets überraschend. Aber alles in allem war der erste Tag doch ganz okay. Die Wellcome Show haben wir irgendwie verpasst, bzw wir waren am falschen Ort. Im Beach Club war nicht so viel los und der Sekt war wie immer. Gewundert hat mich allerdings, das unter anderem die Werbemusik von einem Sexspielzeug Anbieter, Amorelie, gespielt wurde. Witzig! Aber animierend waren die Gastgeber auch nicht wirklich….

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23.9.2019 um 23:45 Uhr

Schloss Belvedere

Ein letzter kleiner Eintrag fehlt nun noch von unserem letzten Tag hier in Wien. Morgen geht’s wieder heim, doch heute sind wir nochmals los und haben uns eines der schönsten und ein ebenfalls recht bekanntes Schloss angeschaut. Das Schloss Belvedere des Prinz Eugen von Savoyen. Es besteht eigentlich aus zwei Palais, dem unteren und dem oberen Belvedere, die Nebengebäude gar nicht mit eingerechnet. Beide sind durch einen großen Garten miteinander verbunden, für mich eigentlich das Highlight der ganzen Anlage. Denn es ist so sehr mit Blumenrabatten in Form von Ornamenten, Brunnen und diversen mythologischen Skulpturen verziert, dass es zum einen ganz stark an Versailles erinnert und zum anderen fast wie ein Teppich ausschaut. Wirklich sehr schön! Und es ist soetwas wie eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt, denn von der nahen Strasse bekommt man nix mit. Die Räume sind mit ihren Malereien hervorragend wieder hergerichtet worden und beherbergen nun Gemäldesammlungen. Unter anderem ist hier die Gustav Klimt Ausstellung zu sehen. Nun habe ich den „Kuss“ endlich auch mal im Original gesehen. Und natürlich sind viele andere namhafte Künstler auch vertreten. Alles in allem wirklich zu empfehlen. Auf dem Weg zur Stadt sind wir dann nochmals in den Stephansdom gegangen, wo ich nun endlich die Katakomben besuchen konnten. Man glaubt gar nicht, wie weit sich die unterirdischen Gänge noch hinziehen! Im Laufe der Jahrhunderte wurden etwa 12.000 Menschen hier beerdigt, von den noch einige Überbleibsel zu sehen sind. Bisweilen wirklich gruselig. Und natürlich sind hier auch die Grablege der Kaiser und Herzöge der Habsburger noch zu bestaunen. Heute Abend haben wir uns dagegen im „K.u.K. Piaristenkeller“ noch ein wirklich ausgezeichnetes Dinner schmecken lassen. Demangeschlossen gibt es hier auch ein Hutmuseum und einen 300 Jahre alten Weinkeller. Der Inhaber hat höchstselbst eine kleine und sehr kurzweilige Führung für uns veranstaltet. Nebenher gab es noch diverse – und zwar reichlich – Devotionalien des Kaisers Franz Josef zu bestaunen. Ein wirklich gelungener Abschluss mit einem leckeren Mahl und ausgezeichnetem Wein dazu. Nun aber wird es Zeit, wieder heimwärts zu segeln. Zu empfehlen ist Wien allemal!

Schloss Belvedere
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22.9.2019 um 23:00 uhr

Schloss Schönbrunn

Und weiter geht’s auf unserer Entdeckungsreise durch das barocke Wien. Heute nahmen wir mal das Schloss Schönbrunn genauer unter die Lupe. Das ganze Areal ist riesig, also alles kann man gar nicht an einem Tage sehen. Der Park mit dem Schloss ist fast so groß, wie das Fürstentum Monaco! Also beschränkten wir uns wieder auf das Wesentliche. Wir besuchten die Orangerie, wo gerade eine Hochzeitsmesse stattfand, bummelten etwas durch den Park und den Hof des Schlosses und durften dann endlich in das Schloss selbst rein. Es heißt ja, das täglich bis zu 10.000 Besucher herkommen und es die meistbesuchteste Sehenswürdigkeit Wiens ist. Ich glaube, heute waren sie alle da! So viele Menschen! Und gut die Hälfte lief kleinen Wimpeln hinterher, hatte Kopfhörer auf und einen Fotoapparat um den Hals baumeln. Wir haben jedenfalls versucht, uns da durch zu schlängeln und haben die prächtigen Räume auf eigene Faust erkundet. Glücklicherweise ist das Schloss vor gut 5 Jahren komplett restauriert worden, wobei man noch immer nicht ganz fertig ist. Oder schon wieder angefangen hat. Aber die ehemaligen privaten Gemächer der Fürsten und Kaiserfamilie sowie deren Repräsentationsräume sind herrlich und äußerst prunkvoll wieder hergestellt worden. Zusammen mit den Gärten ähneln sie sehr Versailles bei Paris, was ja Vorbild für alle großen Herrscher in Europa war. Es wurde, wie schon in den letzten Tagen vielfach beobachtet, jede Menge Gold für die Stuckarbeiten , wertvolle Hölzer für die Täfelungen und teure Stoffe für die Einrichtung verwendet. Diese wurden regelmäßig durch riesige Bilder unterbrochen, die zum großen Teil noch Originale sind, also an die 300 Jahre alt. Überhaupt ist ungewöhnlich viel erhalten geblieben. Da hab ich schon gestaunt. Auch in der Wagenburg, wo viele der alten Kutschen aufbewahrt sind, hab ich einiges entdecken können. Unter anderem eine wahrhaft imposante Krönungskutsche als auch eine rabenschwarze, den Leichenwagen. Quasi Anfang und Ende der Herrschaft. Heute allerdings stand eher Maria Theresia im Mittelpunkt, deren Schloss es ja eigentlich war, und nicht so sehr Kaiserin Elisabeth, obwohl sie auch hier wohnte. Doch wohl nur zeitweise, quasi zwischen ihren Reisen. Zum Schluss fuhren wir noch mal mit einer kleinen Bimmelbahn durch den ganzen Park, zumindest fast. Hat fast nochmal eine Stunde gedauert! Aber wir haben nochmal viel gesehen und konnten tolle Fotos schießen! Eindrucksvoll war es allemal. Als Tagesabschluss besuchten wir noch die Karlskirche, eine ebenfalls prächtige barocke Kirche und eine der größten in ganz Wien. Innen kann man per Aufzug bis unters Dach gelangen und erlebt einen grandiosen Ausblick über Wien. Aber nur, wenn man bei 35 Meter Höhe schwindelfrei ist. Aber man kann auch das Deckengemälde aus nächster Nähe bewundern. Natürlich war auch der Rest, am Boden, sehr reich und opulent ausgestattet. Viel Gold, Marmor und Ornamente, wie üblich. Nun haben wir morgen noch einen Tag vor uns, und auch den haben wir schon verplant. Es geht zum letzten Schloss. Ins Belvedere!

Schloss Schönbrunn
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21.9.2019 um 20:00 uhr

Stift Melk

Heute machten wir einen Tagesausflug in die Wachau westlich von Wien. Genauer gesagt war das Stift Melk heute unser Ziel. Das Stift Melk ist eine barocke Klosteranlage, die so seit etwa knapp 200 Jahren besteht. Allerdings steht auf dem Felsen über der Donau bereits seit 1500 Jahren eine Anlage bzw eine Befestigung. Es ist eine riesige Anlage, die auch heute noch aktiv genutzt wird. Zum einen leben hier noch etwa 30 Mönche, zum anderen beherbergt das Stift noch eine Schule für etwa 900 Schüler. Von den 500.000 Touristen jedes Jahr ganz zu schweigen. Die wichtigsten Räume haben wir heute besichtigen können. Da ist als erstes natürlich der Kaisertrakt zu nennen. Etwa 300 Räume wurden alleine für die kaiserliche Familie und seine Entourage bereitgestellt, falls er denn mal vorbei kam. Zum Glück kam das hin und wieder auch vor. Und auch Marie Antoinette, die spätere Königin von Frankreich und Tochter Maria Theresias, logierten hier. Dementsprechend opulent sind auch einige Räume eingerichtet. Allen voran der Marmorsaal, der ein herrliches Deckenfresco und kunstvolle Intarsien aufweist. Noch eindrucksvoller aber ist die Bibliothek, die (ebenso wie gestern) tausende alte Bücher, poliertes Holz und ebenfalls eine herrliche Decke enthält. Hier lagern solche Schätze, wie bis zu 800 Jahre alte Handschriften und wertvolle Dokumente. Das ganze übrigens auch auf zwei Etagen. Am prachtvollsten aber war die Kirche, die Barock in Hochkultur veranschaulicht. Nahezu jede einzelne Verzierung, jeder der Kapellen, der Altar sowieso, also sämtliche dekorativen Elemente sind vergoldet. In Verbindung mit rötlichem Marmor ist es zwar ein herrliches Bild, für meinen Geschmack allerdings schon etwas zu viel Gold. So viel Gold habe ich wirklich noch nie in einer Kirche gesehen, und ich habe schon einige Kirchen gesehen! Natürlich dient es auch Repräsentation Zwecken, aber das grenzt schon fast an Überheblichkeit und Eitelkeit. Waren das nicht Todsünden? Da lob ich mir doch eher die gotische Eleganz und – im Vergleich dazu – Schlichtheit. Leider dürften keine Innenaufnahmen gemacht werden. Aber außen geht…

Kirche vom Stift Melk
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20.9.2019 um 21:00 uhr

Durch ganz Wien

Heute ging es wirklich durch ganz Wien. Das Wetter war, wie schon in den letzten Tagen, herrlich. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, trotzdem etwas frisch. Nur zum Mittag gewann die Sonne noch etwas Kraft und spendete Wärme. Also starteten wir erstmal mit einem kurzen Besuch in der Votivkirche, einer recht bekannten und sehr schönen Kirche, deren Pfeiler im gotischen Stil weit in den Himmel reichten. Doch ziemlich zügig stiegen wir dann in den Bus, der uns durch Grinzig und Nussdorf bis zum Hausberg Wiens, dem Kahlenberg, brachte. Diese ehemaligen Vororte Wiens, die mittlerweile eingemeindet wurden, sind wirklich sehr niedlich. Viele kleine Villen und Straußenwirtschaften reihten sich aneinander, hie und da ein kleiner Weinberg, und immer wieder eine tolle Aussicht. Ganz oben auf dem Berg hatten wir dann natürlich den schönsten Blick bei klarem Wetter über ganz Wien. Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der Sektkellerei Schlumberger vorbei, wo wir die Keller besichtigten und gleich noch ein Gläschen probierten. Weiter ging es dann zur Staatsoper, wo wir eine Führung mitmachten. Allein das Treppenhaus ist schon ein Hingucker! Dazu gab es noch zwei, drei Säle und weitere Räume, die allesamt sehr üppig mit Stuck, Gold und vielen Skulpturen von Komponisten und Direktoren der Oper geschmückt waren. Hat sich gelohnt! Zum Schluss ging es noch zum Highlight des heutigen Tages. Ein Besuch beim Fürsten von Liechtenstein. Leider war er nicht zu Hause. Ich habe ihn und seine Familie ja selbst schon mal kennengelernt, wie ich in Liechtenstein gearbeitet habe. Aber das liegt über 20 Jahre zurück. Also schauten wir nur eines seiner Palais an. Hier kommt man übrigens auch nur nach vorheriger Anmeldung rein. Einige Räume sind nach dem Kriege wieder so hergerichtet worden, wie sie zur Eröffnung zu Beginn des 18.Jhd aussahen. 100 Millionen hat dies gekostet. Da ist wohl der Reichtum und die Pracht dies barocken Palais zu erahnen. Riesige Lüster, Seidentapeten, originales Mobiliar, viel Stuck und noch mehr Gold, sodass einem förmlich die Augen übergehen! Wahnsinnig prunkvoll, für damalige Verhältnisse aber auch modern. Wirklich einmalig und sehenswert. Morgen geht’s weiter, diesmal ins Umland im weiteren Sinne, zum Stift Melk, einem UNESCO Weltkulturerbe!

Einer der Prachträume des Palais Liechtenstein
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19.9.2019 um 20:00 uhr

Die Hofburg

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Hofburg. Natürlich konnten wir nicht den ganzen Gebäudekomplex besichtigen, denn der ist viel zu groß. So mussten wir leider einige sehr sehenswerte Museen außen vor lassen, und wir beschränkten uns auf die wichtigsten. Erst besuchten wir das Training der berühmten Lipizzaner Pferde in der spanischen Hofreitschule. Allein der Trainingssaal war schon sehenswert. Die Pferde trainierten hauptsächlich verschiedene Gangarten in jeweils 30 minütigen Durchgängen zu Walzermusik. Danach ging es direkt nach gegenüber in die Gemächer der Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, und ihrem Gatten, dem Kaiser Franz Josef. Die Gemächer waren natürlich wunderschön im barocken Stil mit viel, viel, Gold und Stück und jeder Menge Gemälde. Im Sisi Museum wurde die ganze kurze Lebensgeschichte der Kaiserin dargestellt. Alt ist sie ja leider nicht geworden. Natürlich besuchten wir auch die berühmte Silberkammer, wo das Tafelsilber des Hofes ausgestellt wurde. Als Gastronom war es natürlich doppelt interessant für mich. Und ich muss schon sagen, allein die Deko war schon heftig. Zum Glück gehörte ich nicht zum Hofstaat und musste den ganzen Kram polieren! Silberne Bestecke für 300 Personen, die Gläser, Kannen und Schüsseln und Tischaufsätze noch gar nicht mit eingerechnet! Nach dem Mittag ging es weiter. Jetzt war die Schatzkammer mit den Kaiserkronen, dem Geschmeide und dem ganzen Schmuck dran. Was für eine Pracht! Aber das ganze wurde noch getoppt! Denn wie wir in den Prunksaal der Nationalbibliothek kamen, waren wir schlichtweg überwältigt. Ein großer, hoher Saal komplett mit Bücherregalen aus altem Holz auf zwei Ebenen mit viel Marmor und Skulpturen und einem herrlichen Deckengemälde. Dazwischen standen uralte Folianten, alte Globen und 500 Jahre alten Handschriften, die sogar im UNESCO Weltdokumenten gelistet sind. Einfach unbeschreiblich schön! Eigentlich waren wir dann schon ziemlich kaputt, trotzdem stromerten wir nochmals durch die Albertina an den alten Künstlern, wie Monet, Picasso, Klimt und Matisse vorbei. Auch durchaus sehenswert. Zum Schluss schließlich wollten wir eigentlich noch zum Wiener Sessions Gebäude, einem Jugendstil Gebäude, in dem ein ziemlich großes Bild von Klimt ausgestellt wird. Leider hat es nicht geklappt, daher sind wir nur noch über den Naschmarkt geschlendert, der natürlich auch irgendwie als Highlight zu einem Wienbesuch dazu gehört. Diverse Kirchen haben wir natürlich auch mit besucht. Manche nur kurz, manche auch etwas länger. Die wirklich schönen Kirchen stehen aber noch an. Hoffentlich schaffen wir sie noch. Jetzt waren wir aber wirklich fertig. Also ging es ziemlich kaputt endlich Richtung Unterkunft. Morgen steht ja wieder ein volles Programm an.

Prunksaal der Nationalbibliothek Wien
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18.9.2019 um 21:30 uhr

Wien, Österreich

Seit etwa einem Jahr planten meine Eltern und ich einen Ausflug nach Wien. Nun, bei meinem letzten Urlaub kam nun plötzlich Japan dazwischen. Also mussten wir es aufschieben. Zwar war ich schon einmal in Wien, doch nur für einen Tag. Und auch das liegt gute 25 Jahre zurück. Und da Aida hier nunmal nicht herkommt, haben wir uns nun auf den Weg gemacht. Wien ist ebenfalls eine alte Stadt mit einer langen Geschichte und großartigen Gebäuden aus der Blütezeit der Habsburger. Also allein schon Architektur mässig ein absolutes Highlight mit vielen Sehenswürdigkeiten einiger Jahrhunderte.

Heute nun also war der erste Tag in Wien. Der verging größtenteils erstmal, um sich zu orientieren. Natürlich hatten wir uns keinen wirklichen Plan gemacht, was wir alles sehen wollten. Wir entschieden so ziemlich alles sehr spontan. Ganz anders, als ich es normalerweise mache. So erschien es mir auch, dass wir eine ganze Menge verpasst haben. Aber Wien hat so viel zu bieten, und zum Glück sind wir einige Tage hier, sodass wir alles sicherlich noch nachholen können. Jetzt am Abend machten wir zumindest schon mal einen groben Plan, damit wir wirklich nicht alles verpassen. Also starteten wir heute, nachdem wir unsere Museumspässe abgeholt hatten, mit einer kleinen Stadtrundfahrt inklusive einer kleinen Tour auf der Donau. Vorbei an alten Villen und unter vielen Brücken durch. Glücklicherweise spielte das Wetter super mit, denn es war sehr sonnig heute, teilweise sogar richtig warm. Nach einem Abstecher zum Hard Rock Cafe, wo ich mein mittlerweile wohl 51. T-Shirt erstand, schafften wir es gerade noch so zur Kapuzinergruft, wo all die Herzöge und Prinzen und Kaiser des Hauses Habsburg ihre letzte Ruhe fanden. Ein wahres Stelldichein gekrönter Häupter. Aber hoch interessant! Ach ja, die goldene Büste vom Johann Strauss im Stadtpark haben wir auch noch besucht. Dann noch einige Souveniers eingekauft, und dann waren wir ziemlich kaputt und machten uns auf den Heimweg. Morgen steht erstmal die Hofburg mit der spanischen Hofreitschule auf dem Programm. Wird sicherlich auch sehr interessant, aber wohl auch lang und anstrengend. Aber ich freue mich drauf!

Johann Strauß im Stadtpark von Wien
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1.9.2019 um 12:00 UHr

Trondheim zum letzten mal

Ein letzter Eintrag fehlt nun noch. Es ist der 1.September und heute steige ich ab. Allerdings geht’s erst zum Hotel, denn mein Flieger geht erst morgen früh. Also bin ich nochmal los getapert, durch den Regen zu meinem Stamm bzw. Lieblings Starbucks und gönne mir noch einen Blaubeer Muffin. Dem kann ich einfach nicht wiederstehen. Der Agent kommt erst am Nachmittag, um uns abzuholen, denn mit mir steigen noch einuge weitere Kollegen ab.

Die letzten Tage vergingen wie im Flug. Also erst schlich die Zeit nur so dahin, dass ich schon dachte, meine Uhr sei kaputt. Doch die letzten 3 oder 4 Tage waren plötzlich vorüber. Alles ist nun fertig übergeben, die letzten Tipps und aufmunternden Worte verteilt. Wie immer geh ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Dieser Vertrag war mal wieder etwas sehr besonderes. Zum einen sind mir natürlich die Kollegen ans Herz gewachsen, zum anderen waren es ein so angenehmer, entspannter Vertrag mit einem wirklich tollen Management, dass es mir nicht leicht fällt, loszulassen. Gestern Abend gab es noch eine ordentliche Abschieds Party mit reichlich Champagner und Wein. Viele meiner engeren Freunde und Begleiter feierten mit und sogar die eine oder andere Träne wurde verdrückt. Mein Team aus dem Buffalo und mein Protegé Laura haben es mir mit Fotos und vielen guten Wünschen nicht leicht gemacht. Aber trotzdem vielen Dank dafür! Nun heißt es noch etwas Geduld haben, bevor es morgen endlich mit dem Flieger nach Hause geht. Zeit wird’s.

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21.8.2019 um 22:00 uhr

Andalsnes & Molde, Norwegens

Der Countdown läuft! In 10 Tagen werde ich absteigen. Daher dachte ich, es wäre ein guter Zeitpunkt, heute mein ganz persönliches Farewell zu feiern. Also habe ich alle Hebel in Bewegung versetzt und bin heute mit meiner Kollegin Carina, dem Blümchen (vom Blumenmeer) Essen gegangen. Seit Monaten trage ich tägliche Dutzende von Steaks zu den Tischen, habe aber niemals selbst eines gegessen. Heute hab ich es mir gegönnt. Mit einer sehr netten und interessanten Tischdame als Begleitung. Was soll ich sagen, es war ein Genuss! Nun genieße ich den den Rest des Abends. In den letzten Tagen werde ich noch das Handover vorbereiten und ein oder zwei Projekte abschließen und dann wird es schon Zeit. Ein weiteres Farewell mit dem Team steht natürlich auch noch an. So viel mehr ist auch nicht passiert. Außer vielleicht, dass der Sommer hier tatsächlich jetzt schon zu Ende scheint. Es wird kühler, die Sonne hat nicht mehr die Kraft. Zeit also, dem Heimweg anzutreten. Es war einerseits ein guter, entspannter Vertrag, da ich alte Freunde wieder getroffen habe, kaum Druck von oben bekommen haben habe und wir so sehr gut harmoniert haben. Andererseits aber auch ein langweiliger Vertrag, da ich fast ausschließlich hier in Norwegen unterwegs war, kaum den Sommer gespürt habe und tagein tagaus nur die gleiche Kulisse vor Augen hatte. Fjorde, Berge und viel Grün! Etwas mehr Abwechslung wäre schon gut gewesen. Aber vielleicht sollte ich mich daran gewöhnen. Der nächste Vertrag wird nicht anders. Den ganzen Winter über in der Karibik. Täglich Sonne, Sand, Palme, Strand und Meer. Okay, es gibt Schlimmeres. Aber vielleicht habe ich ja gar nicht soviel Zeit, mir Land und Leute anzuschauen. Also versuche ich in meinem anstehenden Urlaub mir meine Portion Kultur zu holen. Erst geht’s nach Wien auf Städtetrip, dann (da ich nicht vom Meer lassen kann) mit der prima von Kiel nach Mallorca. Und mit etwas Glück nochmal zu einem Städtetrip nach Florenz. Also genug Kultur. Zumindest muss es reichen für die nächsten 6 Monate. Alles weitere lasse ich auf mich zu kommen. Zumindest habe ich mich heute ermutigen und inspirieren lassen, meine nächsten Träume vielleicht doch in die Tat umzusetzen….

Blümchen und ich
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