29.2.2020 um 13:30 uhr

Cayman Islands

Alle 4 Jahre haben wir den 29. Februar, und heute habe ich ihn zu meinem persönlichem Highlight gemacht. Heute ging es in die Luft! Die letzten 2 Tage waren doch sehr durchwachsen. Wir hatten mal wieder einige Krankheitsfälle an Bord, weswegen die Hygienemaßnahmen wieder erheblich erhöht wurden. Auch im Hinblick auf den Corona Virus. (Dabei lebe ich bereits mein ganzes Leben damit, und mir geht’s gut! – Sorry, Schwesterchen, aber der musste sein! 😂) Jedenfalls gibt es auf sämtlichen AIDA Schiffen nicht einen einzigen Fall oder auch nur den Verdacht einer Infektion. Aber derzeit wird ganz schön Panik damit ausgelöst. Auch wenn jährlich mehr Menschen der Grippe erliegen, als diesem Virus jetzt. Außerdem hatten wir 2 Tage lang für hiesige Verhältnisse ziemlich mieses Wetter und leichten Seegang. Und vor allem keine Sonne! So wurde mein geplanter ausflug in Belize, Mexiko, abgesagt. Zum Glück machen wir die Runde ja noch einmal! Jedenfalls brauchte ich mal dringenst wieder eine Auszeit, und die hab ich mir heute gegönnt. Es ging per Helikopter über die Cayman Islands für etwa 15 min. Zwar war es nur kurz, aber es hat sich gelohnt. Unglaublich, wie viele Schattierungen Türkis und Blau es gibt! Wir hatten richtig Glück, denn die Sonne strahlte! Und der Pilot war wirklich cool drauf und flog einige heftige Manöver, während im Hintergrund die Titelmelodie von „Magnum“ lief! Sehr passend, wenn es auch nicht Hawaii war. Aber es hat viel Spaß gemacht und wir sind über Riffe und Sandbänke geflogen, über die Hauptstadt George Town, über die Villen von Silvester Stallone, Trump und weiteren Hollywood Größen. Nette „kleine“ Anwesen haben sie dort stehen… Langsam finde ich Gefallen an solchen Helikopter Rundflügen. Es gibt ja noch einige spektakuläre Touren bei Aida. Mal sehen, wann es mich wieder an die richtigen Orte verschlägt. Der nächste Ausflug Land und zu Wasser ist übrigens auf Tortola geplant!

Cayman Islands, Helikopter Rundflug
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22.2.2020

La Romana, Dom Rep

Mal wieder geht eine Reise zu Ende und die nächste beginnt. Zum Glück sind es nicht mehr so viele Runden, die wir hier noch drehen müssen. Nächsten Monat geht’s schon auf die Trans-Reise Richtung Europa zurück. Und dann dauert es nicht mehr lange und es heißt endlich auch für mich: Sie haben Urlaub! Und genau damit habe ich mich in den letzten Tagen intensiv beschäftigt. Zur Probe quasi mache ich nämlich eine kleine Tour auf eigene Faust und komplett alleine in the road durch die Toscana. Zur Probe, ob es so für mich funktioniert für eventuelle größere und längere Touren. Der Plan ist, mit dem Auto über etwas mehr als 14 Tage von Stadt zu Stadt und Dorf zu Dorf zu fahren, die Landschaft zu genießen, hier und da vielleicht in ein Weingut einzukehren, ganz viel Kultur zu tanken und schließlich in Florenz, der Hauptstadt der Renaisance, die Tour zu beschließen. Das wird großartig werden! Und da wir derzeit mega-mäßige Umsätze fahren, plane ich vorher noch einen weiteren Städtetrip. Ich lass es richtig krachen! Nach mir die Sinnflut!

Hier dagegen, mal abgesehen von der täglichen Routine und den damit verbundenen Umsätzen, passiert nicht sehr viel. Hin und wieder haben unsere Chefs etwas merkwürdige Ideen, die nur schwer bis gar nicht umzusetzen sind, aber das bringen wir Ihnen auch noch bei. Für die kommende Tour habe ich noch zwei, vielleicht drei, Ausflüge geplant. Und ich hoffe mal sehr, das die klappen. Ein bisschen möchte ich dann schon noch etwas hier von der Gegend sehen. Und nicht immer nur im gleichen Stammcafé einkehren. Hauptsache, das Wetter spielt mit. Derzeit sieht es schon wieder nach Regen aus. Aber spätestens in Mexiko knallt wieder die Sonne. Na mal sehen, was hier noch so passiert…

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12.2.2020 um 12:30 uhr

Cozumel, Mexico

Und mal wieder in Mexiko. Eigentlich sollten wir heute ja in Costa Maya sein, einem Hafen am Festland. Zumindest war es so geplant. Aber aus irgendwelchen Gründen hat das nicht so geklappt, also sind wir doch wieder auf Cozumel. Allerdings an einer anderen Pier, und zwar dort, wo ich vor 5 Jahren mit der Vita lag. Auch ganz nett, mal wieder hier zu sein. Es ist doch ein Stückchen weiter weg von unserer normalen Pier. Hat sich auch hier etwas verändert. Aber hier ist die No Name Bar ziemlich nah. Und daneben ist der Tatoo Laden. Also werde ich jetzt mal die Chance ergreifen, und mein Tatoo nach 3 Jahren vervollständigen. (Jetzt fängt doch tatsächlich eine mexikanische Band neben mir an zu spielen?! Komplett mit Trompete, Geige und Gitarre! Und das nicht zu leise!) Also wo war ich? Zum Tatoowierer, genau. Mein erstes stammt aus Singapur, ist aber nie fertig geworden. Heute ist meine Chance!

Meinem Finger geht’s übrigens langsam besser. Ich muss immer regelmäßig den Verband wechseln lassen, aber die dicke Polsterung ist weg. Hin und wieder tut er noch weh, also wirklich belasten und gut schreiben kann ich noch immer nicht. Aber das wird schon.

Cozumel
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8.2.2020

La Romana, Dom Rep

Nach fast 12 Stunden wohltuendem Schlaf wollen wir doch mal sehen, was der Tag heute so bringt. Ich bin seit gestern quasi „out of order“. Es schien, als wäre mir ein Nagel am Finger eingewachsen und hätte sich entzündet. Also hat der Doc, der zum Glück 40 Jahre Chirurgie Erfahrung hat, gesagt, daß es am besten operiert wird. Zuschauen durfte ich aber nicht. Der Doc wollte nicht auch noch eine Platzwunde am Kopf versorgen! Und so laufe ich jetzt mit einem dicken Finger herum. Ist ganz schön umständlich, tut auch noch weh, ist aber hoffentlich bald vorbei. Zu lange kann ich dem Job ja auch nicht fern bleiben, ich darf gar nicht an mein Email Postfach denken, das wahrscheinlich schon platzt. Aber wenigsten habe ich die Zeit genutzt, um mich mal richtig auszuschlafen. Sofern das halt ging. Morgens um 8 war ich zum ersten mal wach, und dann klingelte regelmäßig das Telefon, weil die Kollegen wohl nicht wußten, das ich krank geschrieben bin. Sehr viel kann ich so ja auch nicht unternehmen, also denn lieber wieder bald arbeiten. Allerdings ist es etwas unpraktisch, mit dickem Mittelfinger Gastgespräche zu führen. Das könnte man falsch verstehen…

Out of order
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5.2.2020 um 15:00 uhr

St.Maarten

Wir sind mal wieder in St.Maarten und es ist so heiß, wie immer. Ich sitze im Hard Rock Cafe und lasse mir eine riesige Portion Nachos schmecken. Die letzten Tage waren recht anstrengend, denn wir hatten einige Krankheitsfälle an Bord, was für einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit bedeutete. Doch nun haben wir es zum Glück überstanden. Nicht ganz ohne Blessuren, zumindest was mich selbst angeht. Ich habe mir eine Entzündung des Nagelbettes am Mittelfinger eingefangen, was höllisch weh tut. Doch ich bin in ärztlicher Behandlung! Also wird das schon wieder werden. (Puhh, ich glaube mit den Nachos habe ich übertrieben! Die Portion übersteigt meine Fähigkeiten!) Ansonsten ist nicht so viel passiert, außer das wir nun alle ziemlich kaputt sind. Aber die Gäste haben es gut aufgenommen und wir hatten wenig Diskussionen, weil der eine oder andere sich sträubte. Im Gegenteil, viele fanden es ganz gut. Außerdem beobachten wir gespannt die Lage, wegen des Aufbruchs des Corona Virus. Es sind ja auch etliche Kollegen auf anderen Kreuzfahrtschiffen betroffen. Und es bringt etwas meine langfristigen Reisepläne durcheinander. Vielleicht sollte ich diese doch nicht auf die lange Bank schieben? Irgendwas ist immer!

Nachos im Hard Rock Cafe auf St.Maarten
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