15.11.2018 um 13:00 uhr

Robinson Crusoe Island, Chile

Endlich wird es wieder wärmer! Nachdem wir nun das Festland des südamerikanischen Kontinents verlassen haben, geht’s nun schnurstracks Richtung Westen. Der erste Stopp, einen Seetag entfernt, heute ist auf Robinson Crusoe Island.  Der erste Eindruck der Insel: ein Stück Felsen im Wasser. Da wir heute tendern, liegen wir ein Stück vom Ufer entfernt und haben einen schönen Blick über die Bucht, welche von hohen Vulkanfelsen beherrscht wird. Die Höhenzüge, immerhin bis 900 Meter, sind fast komplett bewaldet. Und das Wasser wechselt je nach Sonne zwischen grün und blau. Eigentlich ganz idyllisch. Aber sehr viel hat die Insel leider nicht zu bieten. Sogar so wenig, dass Aida noch nicht mal Ausflüge anbieten kann. Allerdings ist auch 2010 ein Tsunami hier über die Insel gefegt, und die Spuren sieht man leider heute noch. Kaputte Fischerboote liegen am Strand, Bäume ohne Äste, viel Schutt am Straßenrand, aber auch viele blühende Blumen. Merkwürdigerweise sieht man aber auch einige alte Kanonen am Strand, die Richtung Wasser zeigen. Einige stammen aus dem 1.Weltkrieg, einige sind eindeutig älter und größtenteils verrostet. Zwei, drei Souveniershops gibt es hier, nach einem Café habe ich vergeblich gesucht. Ein kleiner Park und einige Info-Tafeln, das war es dann schon. Einzig die Geschichte der Insel ist interessant. Tatsächlich wurde hier 1704 ein Seemann ausgesetzt und verbrachte 4 Jahre und 4 Monate hier. Diese Geschichte inspirierte Daniel Defoe dann zu dem Roman Robinson Crusoe. Allerdings bekam sie den Namen erst 1966. Aber nachweislich lebte hier mindestens ein Europäer des 18. Jahrhunderts, da Archäologen entsprechende Hinweise gefunden haben. Also haben wir das auch erledigt.

 

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