16.12.2018 um 22:15 uhr

Burnie, Tasmanien & Melbourne, Australien

Heute habe ich wieder etwas Zeit, zu schreiben. Gestern hatten wir mal wieder Inventur und heute früh gingen wir bereits um 7 Uhr an die Pier. Dementsprechend früh fing ich meinen Dienst an. Also zuerst mal zu Tasmanien. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also ging ich raus. Allerdings war kein schönes Wetter, gestern wie heute regnete es, also war der Landgang auch nicht sehr angenehm. Burnie, die Stadt selbst, bot nicht wirklich viel Aufregendes. Einige Shops und Cafés, Zweigstellen der dortigen Universität und eine Zwergpinguin-Beobachtungsstation. Wegen des schlechten Wetters allerdings haben selbst die Pinguine sich versteckt. Auch den tasmanischen Teufel habe ich nicht gesehen. Kollegen dagegen schon. Die hatten auch mehr Zeit, einen weiteren Ausflug zu machen. Also stromerte ich durch die Läden und versuchte, nicht zu viele Souvenirs zu kaufen. Allerdings bin ich bei dem Tee mal wieder schwach geworden. Die Auswahl war riesig und ich konnte mich kaum entscheiden. Groß war allerdings auch der Preis. Das hat mich ein wenig gebremst. Also sollte ich mal wieder hier lang kommen, dann steht definitiv ein Ausflug in die Natur an, die soll ausnehmend schön sein.

Heute war dann Melbourne dran. Leider habe ich das mehr oder weniger verpasst. Trotzdem ich zwar recht früh mit dem Dienst anfing, war ich schlussendlich doch erst sehr spät fertig. Für einen Landgang leider kaum noch Zeit. Also bewunderte ich nur die Skyline, die wenigstens genauso beeindruckend oder vergleichbar wie die von Sydney oder Miami ist. Wolkenkratzer und lange Sandstrände. Aber wie gesagt, das Wetter… Nun haben wir fast 4 Seetage vor uns, bevor wir die letzte Stadt in Australien besuchen, nämlich Freemantle, die Hafenstadt sozusagen von Perth, was 1 Stunde weit weg liegt. Dahin werde ich es nicht schaffen, aber Freemantle soll auch ganz schön sein. Bis dahin werden wir uns noch mit den stürmischen Winden und der rauen See herum schlagen müssen. Diese sind bekannt unter den Namen the Roaring Forties, the Furious Fifties und the Screaming Sixties. Die brüllenden Vierziger, die rasenden Fünfziger und die heulenden Sechziger. So bezeichnet man die Winde und Stürme dieser Breitengrade, die meist in Ost-West Richtung wehen und uns zwar kräftig voran treiben, aber uns auch ordentlich durchschütteln. Um Kap Horn herum und in der tasmanischen See machten wir bereits Bekanntschaft mit ihnen. Und jetzt sind sie wieder da! Aber alles andere wäre auch langweilig!

Skyline von Melbourne

 

 

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