17.5.2017 um 23:00 uhr

Stellenbosch, Südafrika

Also alles in allem war heute ein wirklich guter Tag. Es begann zwar recht frisch und kühl, der Tafelberg hatte eine Tischdecke aus weißen Wolken, aber die Sonne kam zum Mittag raus und es wurde wieder richtig schön. Als erstes ging es auf eine kleine Stadtrundfahrt durch Kapstadt. Zuerst besuchten wir den Stadtteil Bo-Kaap, der besonders durch kleine enge Straßen und grell bunte Fassaden an den kleinen Häuschen auffällt. Hier lebten einst die Sklaven aus Südostasien (Kapmalaien), heute jedoch leben hier hauptsächlich Muslime. Weiter ging es vorbei am Parlament, der St. George Kathedrale, am Gericht und am Castle of good hope bis zu einem wunderschönen kleinen Garten bzw Park, wo die Eichhörnchen und Enten sich sehr wohl fühlen. Da es hier Herbst ist, standen noch viele Blumen des Parks in voller Blüte. Während des Rundgangs erfuhren wir auch eine Menge über die Geschichte, insbesondere über die Sklaverei und auch über die jüngere Geschichte der Rassen Diskriminierung in Südafrika. Grundsätzlich wirklich hoch interessant, nur zu intensiv möchte man sich damit im Urlaub nicht unbedingt befassen. Aber es ist gut, hier und dort etwas darüber zu erfahren. Dann endlich ging es weiter Richtung Paarl, wo wir ein Monument besuchten, welches die afrikanischen Sprachen symbolisiert. So erfuhren wir auch noch etwas zu den neun verschiedenen Stammessprachen in Südafrika. Und die Aussicht dazu war wieder traumhaft. Ebenso umringt von hohen Bergen in einem idyllischem kleinen Tal gelegen, fuhren wir durch das Städtchen Stellenbosch. Eine wirklich hübsche kleine Universitäts Stadt. Kleine helle Häuschen, kleine Bars und Kneipen, alles sehr sauber. Idyllisch. Und ringsherum viele Weinberge und Weingüter. Im Weingut Blaauwklippen hatten wir dann unsere Weinprobe inklusive Gang durch das Weingut und die Keller. Natürlich war alles touristisch aufgewertet, aber wirklich sehr gut gemacht. Und wer hat es gemacht? Ein Deutscher besitzt dieses Gut jetzt. Und der scheint ein Händchen dafür zu haben. Die meisten Weine waren auch wirklich lecker, allerdings tatsächlich nicht alle. Schließlich ging es zurück an die Waterfront in Kapstadt, wo wir gemeinsam ein gutes Abendessen in einem tollen Restaurant einnahmen. Die Waterfront hat mich ganz stark an die Bayside in Miami erinnert. Viele Bars und Restaurants, eine Bühne mit Live Musik, Shops und Buden und viele, viele Menschen direkt am Hafen. Wirklich sehr geil! Dort werden wir uns morgen mal genauer umsehen!

Waterfront, Kapstadt

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