18.3.2018 um 16:00 uhr

Ferrol, Spanien

Nun sind wir endlich auf dem Weg nach Norden und es wir spürbar kälter. Heute sind wir in Ferrol, einer kleinen Hafenstadt bei Santiago di Compostela. Die Stadt, in der der Jacobsweg endet. Rein aus Neugier hätte ich mir das Ziel dieses langen und alten Pilgerwegs gern mal angeschaut. Zwar hatten wir relativ früh Feierabend, aber leider ist diese Stadt für uns dann doch zu weit entfernt. 1 Stunde und zwanzig Minuten mindestens. Also bin ich mit einem Teil meines Teams zumindest raus und haben uns kurz Ferrol angeschaut. Eigentlich verbrachten wir die meiste Zeit dann doch in einer kleinen Tapas Bar mit essen. Es war echt sehr lecker und für wenig Geld bekamen wir sehr viel. Und am wichtigsten, auch von den Einheimischen wurde die Bar gut besucht, und das ist immer ein gutes Zeichen. Die Stadt selbst sieht wenig einladend aus, außerdem ist heute Sonntag und alles hatte zu. Einen Flohmarkt haben wir gefunden, aber da gab es nur Ramsch, schlimmer als auf einem Polenmarkt. Leider habe ich die Kathedrale hier auch verpasst, denn gerade zu dieser Zeit gab’s einen heftigen Schauer, vor dem wir (quasi in die falsche) Richtung flüchteten. Dort fanden wir dann die Bar. Aber es tat gut, mal wieder vom Schiff zu kommen. Die letzten Tage waren doch sehr anstrengend, und heute geht’s noch weiter. Dafür wächst mein Team aber auch immer mehr zusammen. Bei manchen kann man wirklich täglich Fortschritte entdecken, andere tun sich noch schwer. Aber das wird schon. In 1 oder 2 Wochen  sollte eigentlich alles klappen.

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