19.4.18 um 15:30

Fort-de-France, Martinique

Heute sind wir auf Martinique, angeblich eine der schönsten Inseln der Kleinen Antillen. Leider war ich nur in der Hauptstadt, in Fort-de-France unterwegs, und habe somit nicht viel gesehen. Und von Fort-de-France bin ich leider etwas enttäuscht. Natürlich spürt man die Sicherheit eines europäischen Staates, aber auch dieses stets und überall anzutreffende Flair der Karibik. Und damit meine ich jetzt nicht Sonne, Palmen, Strand und Meer. Ich meine, egal wo man hin kommt, stets sind viele der Häuser und Straßen in einem wirklich üblen Zustand. Einzig die A B C Inseln bilden da vielleicht eine Ausnahme. Ich weiß nicht, ob das am Klima hier liegt, oder daran, dass die Inseln hier zu arm sind und fast nur vom Tourismus leben. Aber selbst der ist kaum ausgebaut. Nur die regionalen Händler und Einheimischen kümmern sich etwas darum. Und die kämpfen oft genug um ihre eigene Existenz. Jedenfalls gefällt es mir hier leider nicht wirklich. Ich bin ein  wenig in der Innenstadt herum gelaufen, auf der Suche nach einem netten Café – leider ohne Erfolg. Nur Fastfood, Kneipen und billige Ramschläden habe ich gefunden. Eine ziemlich beeindruckende Kirche gibt’s hier, die aber leider geschlossen hatte. Auch Spuren von Napoleons Ehefrau Josephine lassen sich kaum entdecken. Allerdings hat sie hier natürlich auch keinen guten Ruf. Eigentlich kann man hier nur die Natur genießen, also an den Strand oder ins Wasser zum Tauchen und Schnorcheln. Direkt an der Pier stehen lokale Veranstalter bereit, um die Gäste abzufangen. Leider habe ich keine Preise mitbekommen, aber viele Alternativen gibt’s sowieso nicht.

Fort-de-France, Martinique

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